Zwischen Welten

6/9/25 11:00–13:00 und 15:00–17:00 Uhr Landestormuseum, Schloßplatz 4, Furth im Wald

Ihre Grenzerfahrungen von 1989 bis heute

Erinnerungen an Trennung, Wandel und Neubeginn:

Wir möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen über Ihre Erinnerungen an das Ende des Eisernen Vorhangs. Wie haben Sie sich die Zukunft 1989 vorgestellt? Welche Hoffnungen hatten Sie für Furth im Wald und Umgebung? Hat sich vielleicht gar nicht so viel geändert? Ihre Geschichte zählt!
Egal ob groß oder klein, ob laut oder leise: Kommen Sie vorbei und mit uns und miteinander ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!
Besitzen Sie einen Gegenstand, den Sie mit dem Ende des Eisernen Vorhangs verbinden? Wenn Sie möchten, bringen Sie dieses Erinnerungsstück gerne mit!

Was ist ein Erzählcafé?
Ein Erzählcafé ist ein moderiertes Gruppengespräch zu einem bestimmten Thema. Dabei stehen die (Lebens-)Geschichten der Teilnehmenden im Vordergrund. Es geht um den Austausch persönlicher Erfahrungen, Erlebnisse und Perspektiven.
Das Zuhören ist dabei genauso wichtig wie das Erzählen und die Wertschätzung jeder einzelnen Geschichte.

Wie laufen die Erzählcafés ab?
Im Georgssaal des Landestormuseums finden zwei Erzählcafés statt. Sie dauern jeweils 120 Minuten. Gerne können Sie sich im Anschluss weiter unterhalten. Dazu werden Kaffee, Tee und Gebäck angeboten.
Bei der ersten Gesprächsrunde von 11:00 bis 13:00 Uhr werden ein ehemaliger Zollbeamter, ein Journalist, eine tschechische Gästeführerin und eine Reiseveranstalterin aus der Grenzregion dabei sein. Sie werden aus ihrer beruflichen und persönlichen Perspektive heraus berichten und mit Ihnen ins Gespräch kommen.
Bei der zweiten Gesprächsrunde von 15:00 bis 17:00 Uhr dienen besonders die von Ihnen mitgebrachten Objekte als Gesprächsimpulse.

Die Veranstaltung wurde von Studierenden der Universität Regensburg im Rahmen des Projektseminars „Bayern, Böhmen und die Grenze. Erzählen, Visualisieren, Ausstellen“ organisiert und moderiert. Es handelte sich um eine Kooperation zwischen Projektseminar, „Grenze neu gedacht | Hranice jinak“, Stadt Furth im Wald und Zentrum Erinnerungskultur. Das Seminar wurde gefördert von der Bayerisch-Tschechischen Hochschulagentur und von der Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften der Universität Regensburg gefördert.